LG Optimus Speed: Ein Erfahrungsbericht Teil 2/2 | mobile zeitgeist

Im ersten Teil meines Erfahrungsberichtes über das LG Optimus Speed habe ich das Gerät erst mal von allen Seiten beleuchtet.

In den vergangenen zwei Wochen, in denen ich viel unterwegs war, musste das Gerät allerdings zeigen, ob es auch im Alltag allen mobilen Ansprüchen gerecht wird.

Telefonieren mit dem LG Optimus Speed

Etwas schwach stellt sich die Empfangsqualität dar. An der einen oder anderen Stelle, an der es mit anderen Geräten keine Probleme gab, hatte das LG schlichtweg keinen Empfang. Ansonsten ist die Verständlichkeit des Gesprächspartners zwar in Ordnung, der Ton ist allerdings insgesamt eher blechern. Dies trifft noch vielmehr auf die Gespräche via Lautsprecher zu. Wenn der Beifahrer den Lautsprecher für ein Gespräch auf der Autobahn einschaltet oder man einfach nur der Stimme des Navigationssystems folgen möchte, kann man nicht von ausreichender Qualität ausgehen. Das kommt einem eher wie Flüsterpost vor.

Sobald man einen Kopfhörer oder ein Headset verwendet, hat sich das Problem aber erledigt. Der Sound ist zwar nicht weltbewegend, reicht für den Alltagseinsatz aber voll aus.

Kamera & Multimedia

Beinahe unzählige Einstellungsmöglichkeiten bietet die Kamera. Genauer gesagt die beiden Kameras. Abgesehen von der 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite, bietet das LG noch eine weitere Kamera z.B. für Videotelefonate. Passend dazu liefert LG auch gleich die Vorinstallierte App „Spiegeln“, die genau das tut, was der Name vermuten lässt. Warum auch nicht ;-)

Die Menüführung bei der Kamera ist, wie von Android gewohnt, recht anwenderfreundlich gestaltet. Die Qualität der 8 Megapixel Bilder kann sich durchaus sehen lassen, wobei die Schärfe der Bilder noch etwas besser sein könnte. Erfreulicherweise wiederholt LG nicht die Fehler anderer Hersteller: Ein Blitzlicht ist direkt mit an Bord und sorgt auch im Dunkeln für einigermaßen vernünftige Bilder. Profiansprüche werden hier natürlich nicht bedient. Für die schnellen Schnappschüsse sind beide Kameras aber ausreichend.

Navigation

Egal ob Autobahn, flaches Land oder mitten durch die Großstadt. Egal ob zu Fuß oder mit dem Auto. Der GPS Empfänger in Zusammenarbeit mit Google Maps / Navigation, hat mich fast immer zuverlässig zum Ziel geführt. Einzige Ausnahme: Wenn die Datenverbindung streikt, wird es mit der Navigation schwierig. Ausfälle des GPS Empfängers waren überhaupt nicht zu beklagen. Ganz im Gegensatz zu manchem Konkurrenten und / oder Geräten unter Android 2.1 (oder niedriger), hat das GPS vorbildlich und ohne Ausfälle funktioniert.

Da macht Reisen in fremde Städte erst so richtig Spaß!

Einziger Wermutstropfen auch hier: Der Ton aus dem Lautsprecher des Gerätes. Wenn möglich, sollte man das LG zu diesem Zweck an den Lautsprecher des Autos anschließen. Dann ist die Qualität hervorragend.

Vorbildlich ist auch der „Automodus“ den LG quasi als App anbietet. Die Anwendung lässt sich über das Hauptmenü starten und stellt alle wichtigen Funktionen des Geräts mit extra großen Buttons und Beschriftungen dar. Auf diese Weise ist auch während der Fahrt eine sichere Bedienung des Geräts möglich. Eine entsprechende Halterung vorausgesetzt. Schaltet man den Automodus ein, bleibt das Display dauerhaft beleuchtet.

Neben der Navigation stehen noch die Funktionen Telefon, Karte, Sprachsuche, Kontakte sowie Musik zu Verfügung. Außerdem kann die Displayhelligkeit über einen Button gesteuert werden. Wählt man einen der Buttons aus, landet man allerdings in der jeweils gewohnten Umgebung dieser Anwendungen. Will heißen: Der Automodus dient lediglich dem Öffnen der Anwendungen. Diese wird dann jedoch nicht verändert angezeigt, sondern sind genauso (klein) wie immer.

Bei längeren Fahrten ist es durchaus sinnvoll, das Gerät mit einem KFZ Ladekabel (nicht im Zubehör enthalten) zu nutzen.

Ständig eingeschaltetes Display + Datenverbindung + GPS bedeuten natürlich einen gewaltigen Stromverbrauch!

Sonstiges

Drei Mal hat sich mein Gerät leider inzwischen unbemerkt von selbst abgeschaltet. Einfach so. Bei vollem Akku. Das ist wirklich ärgerlich, da man mitunter eine ganze Weile nicht erreichbar ist. Der Grund ist später jeweils schwer nachvollziehbar. Eigentlich muss es sich jeweils um Abstürze gehandelt haben, da das Gerät sich eigentlich nur durch eine Bestätigung auf den Touchscreen, nicht aber mechanisch per (langem) Knopfdruck, abschalten lässt. Das bleibt am Ende aber Spekulation.

Fazit

Mehrere Wochen zusammen mit dem LG Optimus haben mich von der Alltagstauglichkeit überzeugt: In beruflichen wie privaten Belangen, hat mich das LG fast nie im Stich gelassen.

Ein paar Kleinigkeiten könnten noch verbessert werden. Vieles wäre möglicherweise schon allein mit einem Update auf Android 2.3 zu beheben, welches wohl nicht vor Herbst 2011 zu erwarten ist. An die übrigen Dinge kann / muss man sich vielleicht gewöhnen. Dazu gehört in diesem Fall leider auch, die regelmäßige Kontrolle, ob das Gerät noch läuft. Einen derartigen Gewöhnungsprozess durchläuft man wohl aber bei fast allen Geräten. Das perfekte Smartphone existiert eben (noch) nicht.

Über den Autor: Dominik Bernauer ist als Berater, Blogger, Autor und Referent tätig. Neben seiner Leidenschaft „Mobile Internet“ beschäftigt Dominik Bernauer sich intensiv mit Themen rund um Social Media und Enterprise 2.0. Im Dezember 2010 erschien in Zusammenarbeit mit dem Queb e.V. sein neues Buch „Social Media im Personalmarketing“.

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LG Optimus Speed: Ein Erfahrungsbericht in zwei Teilen | mobile zeitgeist

Seit gut zwei Wochen habe ich nun das LG Optimus Speed nun im Dauereinsatz. Tag und Nacht, sieben Tage die Woche. Eins gleich vornweg: Trotz einiger kleinerer Mängel, habe ich das Gerät als täglichen Begleiter lieb gewonnen.

Aber zunächst mal ein paar…

Hard Facts

Das LG Optimus Speed P990 wird von einem Tegra-2-Chipsatz von Nvidia mit 2 Kernen von je 1 Ghz angetrieben. Damit soll zum Einen die Leistung gesteigert, zum Anderen aber auch Strom gespart werden. Es ist derzeit eins der ersten und noch wenigen Geräte mit Dual-Core Prozessor auf dem Markt. Das 4-Zoll Display liefert eine Auflösung von 800×480 Pixeln. Der interne Speicher beträgt 8GB und lässt sich via Speicherkarte noch mal um 32GB erweitern. Besonders hervorzuheben sind die zwei Digitalkameras, von denen die eine satte 8 Megapixel bietet. Damit lässt sich schon der eine oder andere gute Schnappschuss machen! Mittlerweile bald zum Standard von Geräten dieser Klasse gehört die GPS Ausstattung. Weitere technische Daten gibt es hier.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gerätes ist 1a. Es wackelt nichts, es knarzt nichts, es gibt keine ungenauen oder zu großen Spaltmaße. Der Akkudeckel lässt sich angenehm schwer abnehmen. Darunter verbergen sich Platz für Akku, Sim-Karte und Speicherkarte.

Das Display ist nicht wie bei manch anderen Geräten mit einem Rahmen versehen. Hierdurch fasst sich das Gerät sehr angenehm an und es sammelt sich kein Schmutz in unnötigen Spalten. Besonders griffig wird das Gerät durch seine gummierte Rückseite. Es rutscht einem lange nicht so schnell aus der Hand wie mancher Konkurrent. Außerdem kann man es auch auf glatten Oberflächen guten Gewissens ablegen, ohne einen unrühmlichen Abgang fürchten zu müssen.

Einzig was stört: Während die Öffnung für den HDMI Anschluss mit einem Verschluss geschützt ist, fehlt dieser für den USB Anschluss. Das ist schade, weil zumindest von außen betrachtet der Grund hierfür nicht ersichtlich ist und man das Gerät hiermit eigentlich effektiv gegen Staubeinfall schützen könnte. Schade!

System & Hardware

Auf dem Optimus Speed kommt die Android Version 2.2 zum Einsatz. Diese ist im Vergleich zu 2.1 tatsächlich eine deutliche Weiterentwicklung. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Oberfläche, die LG dem Gerät spendiert, sehr angenehm zu nutzen ist. Mal ganz abgesehen von der Geschwindigkeit, die ohnehin Maßstäbe setzt, wirkt die Oberfläche angenehm unaufdringlich. So darf der User im Menü beispielsweise selbst entscheiden, ob er horizontal oder vertikal scrollen möchte. Angenehm eben.

Apropos angenehm: Wie schon angedeutet, ist die Geschwindigkeit – zumindest gefühlt – tatsächlich höher. Wenngleich sie sogar noch besser sein könnte. In diversen Foren ist nachzulesen, der verbaute Dualcore Chipsatz sei eigentlich gar nicht kompatibel mit der Android 2.2 Version. Und so gibt es an der ein oder anderen Stelle doch hin und wieder mal ein kurzes Stocken. Nicht mehr als eine Millisekunde. Aber eben spürbar.

Außerdem ist es nötig, das Gerät von Zeit zu Zeit neu zu starten. So in etwa alle 48 Stunden (das entspricht ca. 2 Ladezyklen) bemerkt man einen enormen Leistungsabfall. Selbst mit einem Taskmanager kann dem nur schlecht entgegen gewirkt werden. Das System hakt dann, Anwendungen lassen sich nicht mehr flüssig öffnen und schließen und es treten insgesamt recht viele Verzögerungen (insbes. beim Surfen) auf. Ignoriert man diese (zugegebenermaßen) kleinen Fehler einfach, kommt es vor, dass das Gerät sich irgendwann von selbst neu startet. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn das unbemerkt geschieht. Dann ist man im ungünstigen Fall eine ganze Weile überhaupt nicht erreichbar, da nach dem Neustart ohne PIN Eingabe keine Netzverbindung hergestellt wird. Meistens startet man das Gerät aber ohnehin freiwillig neu, weil es sonst einfach nervt.

Es bleibt also zu hoffen, dass ein Update auf 2.3 hier die gebührende Verbesserung bringt. Insgesamt hat man manchmal den Eindruck der Motor könnte mehr als das Fahrwerk hergibt. Aber am Ende ist das alles meckern auf hohem Niveau!

Sehr zufrieden kann man auch mit dem Display sein, welches mit zu den Besten in seiner Klasse gehört. Allerdings: im direkten Vergleich zum Super-AMOLED Display vom Samsung Galaxy S hinkt es deutlich hinterher. Die Farben wirken beim LG nicht ganz so satt und leuchtend. Subjektiv betrachtet, spiegelt das Display auch mehr. Aber das ist natürlich von der Nutzungssituation abhängig. Die im Gerät gleich mitgelieferten Videos in 1080p HD Qualität machen eindeutig Lust auf mehr. Im Zug mal einen Film in HD gucken? Warum eigentlich nicht?

Im Zweiten Teil meines Erfahrungsberichts werde ich darüber berichten, wie sich das LG im Alltag schlägt. Akkulaufzeit, Musik hören, fotografieren, navigieren und nicht zuletzt: telefonieren!

Über den Autor: Dominik Bernauer ist als Berater, Blogger, Autor und Referent tätig. Neben seiner Leidenschaft „Mobile Internet“ beschäftigt Dominik Bernauer sich intensiv mit Themen rund um Social Media und Enterprise 2.0. Im Dezember 2010 erschien in Zusammenarbeit mit dem Queb e.V. sein neues Buch „Social Media im Personalmarketing“.

Artikel in der Serie "LG Optimus Speed"

  1. LG Optimus Speed: Ein Erfahrungsbericht in zwei Teilen

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Nutze die Weisheit Deines Netzwerks: Facebook App Wisdom im Test

Facebook Anwendungen, die versprechen man könne sehen, wer das eigene Profil besucht hat, sind hoch im Kurs. Technisch ist das jedoch leider nicht machbar und daher auch gar nicht existent. Prinzipiell gäbe es aber eine Reihe anderer Parameter, die man analysieren könnte. Genau diese Möglichkeit bietet nun eine App namens Wisdom.

Nun denn. Mal sehen, was die Anwendung so kann:

Erreichbar ist die App über http://www.wisdom.com . Sie muss von hier aus installiert werden. Der Nutzer muss der App dabei Zugriff auf die meisten seiner Daten erlauben.

Nach der Installation kann man zunächst noch nicht viel mit Wisdom anfangen. Man erhält einen Hinweis, die versprochenen Reports würden aggregiert und erst in 24 Stunden zu Verfügung stehen.
Bei mir hat das dann ca. 16 Stunden gedauert.



Das Hauptfenster bildet der sog. „Feed“. Hier bekommt man erst mal einen Überblick über alle Posts, die man normalerweise in seinem Stream verfolgt. Alle? Nein, nicht alle. Das fällt direkt auf. Abgesehen davon, dass Seiten oder Gruppen nicht mit aufgenommen werden, haben bei mir auch die ein oder anderen Freunde gefehlt, die ich aber im Stream ohne Probleme einsehen konnte.

Darüber hinaus erhalte ich das Datum des Posts, wie viele Kommentare & Likes der Post generiert hat und eine Auskunft über die „Stimmung“. Letzteres wäre wirklich super, wenn das Tool dabei nicht nur Smileys sondern wirklich auch den Text berücksichtigen würde.

Unter der Kategorie „Romance“ scheint dies anders zu sein. Wo auch immer ein Freund das Wort „Wedding“, „Love“ oder „Honeymoon“ verwendet, wird dies direkt unter Romance eingeordnet.

Darüber hinaus gibt es noch Unterkategorien wie Health, Familiy, Travel, Pray, Career und einige andere. Travel ist dabei die Unterkategorie in der mit Abstand die meisten Inhalte zu finden sind. Jegliche Posts via Foursquare, Gowalla oder anderer Location Based Services werden hier aufgegriffen und angezeigt.

 

Neben der Hauptkategorie Feed, kann ich auch noch weitere Oberkategorien auswählen.

Chatter zeigt z.B. öffentliche Pinnwand Dialoge an. Hier kann nach „Allen“, „Beliebten“, „Freund an Freund“ oder „Nicht-Freund an Freund“ gewählt werden.

Unter der Hauptkategorie „Friends“ kann ich mir eine Reihe von Informationen ansehen, die meine Freunde in ihr Profil eingetragen haben, ohne, dass ich ihr Profil besuchen muss.
So z.B. die aktuelle Stadt, das Alter, den aktuelle Beziehungsstatus sowie die letzte Statusmeldung.

Unter „Places“ kann ich einsehen, welche Orte bei meinen Freunden derzeit am beliebtesten sind. Ich kann die Check-Ins total oder in den letzten 30 Tagen sehen, das durchschnittliche Alter bei der jeweiligen Location, ob männliche oder weibliche Besucher dominieren oder ob die Personen Single sind. Wenn diese Statistik stimmt könnte ich an der Stelle daraus erkennen, dass sich scheinbar hauptsächlich Männer überhaupt irgendwo einloggen ;-)
Das Ganze kann ich dann noch ein wenig nach Städten sortieren.

Unter „Interests“ kann ich darüber hinaus einsehen, welche Interessen meine Freunde haben.

Das kann man dann wiederum nach verschiedenen Unterkategorien anzeigen lassen: Movies, Art, Books, Sport, Music, usw., usf.

 

 

Warum hier Pages wie Nur Chuck Norris kann sehen wer auf deinem Profil war… mit aufgenommen werden kann nur gemutmaßt werden.

Ganz nützlich ist die Kategorie “Events”. Hier bekommt man eine schöne Übersicht über alle, in nächster Zeit in seinem Netzwerk stattfindenden Events geboten. Vom Datum über die Teilnehmeranzahl bis hin zur Info wie viele der eigenen Freunde teilnehmen. Und auch hier kann man sich wieder die Anteile männlich / weiblich und Single / non-Single ansehen. Insgesamt macht diese Eventübersicht etwas mehr her als die übliche Facebook Übersicht.

Abschließend bietet die Kategorie „About Me“ noch ein paar Spielereien in Form von ein Grafiken. Hier gibt es Infos über das eigene Netzwerk. Auch hier wieder Anteile männlich / weiblich, Single / verheitatet / verlobt, usw. Außerdem kann man sich Aktivitäten zu Freundschaften und auf der eigenen Pinnwand anzeigen lassen.

Ob man das als Privatperson jetzt wirklich braucht sei mal dahingestellt….

 

Fazit

Insgesamt ist Wisdom eine ganz nette Spielerei. Viel mehr aber eben auch nicht. Um Stimmungen eines Posts anhand von Smileys auszuwerten, benötigt man eigentlich kein Analysewerkzeug. Das bekommt man auch so gerade noch hin. Der einzige „Mehrwert“ liegt hier tatsächlich in der aggregierten Aufbereitung der Daten, die Facebook seinen Nutzern so sonst nicht bietet.

Möglicherweise bietet die Anwendung in Zukunft noch weitere Funktionen an. Noch ist die App als Beta markiert. Das dürfte auf erklären, warum an der ein oder anderen Stelle Posts nicht aufgeführt werden, die im Stream mühelos auffindbar sind. Allerdings erhält die App von ihren Fans (immerhin 4.540) durchweg gute Rezensionen. Richtig spannend dürfte eine solche App allerdings nur sein, wenn sie auch auf Seiten und für Unternehmen einsetzbar ist.

 

Dominik Bernauer


Dominik Bernauer

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Was tun, wenn Ihr Unternehmen ins kalte Social Media Wasser geschmissen wird?

Stellen Sie sich folgendes vor: 

Ein mittelständisches Unternehmen vergibt regelmäßig, bereits seit Jahren, Aufträge an seine Marketingagentur. Diese Aufträge betreffen vor allem Onlinemarketing Aktivitäten des Unternehmens. Ein Großteil davon besteht aus Webseiten und Webshops (Betreuung, Relaunch, Aktionen, etc.). Aber auch einzelne Offline-Maßnahmen wie PR Veranstaltungen gehören zu den Aufträgen.

Anfang 2010 sind weder das Unternehmen noch seine Agentur wirklich im Social Media Zeitalter angekommen. Heißt mit anderen Worten: Es gibt zwar einzelne Mitarbeiter – auf beiden Seiten – die sich privat mit der Thematik beschäftigen, beruflich ist Social Media allerdings kein Thema. Zumindest werden Facebook & Co. während der Arbeitszeit nicht geschäftlich genutzt. Es existiert auch in beiden Unternehmen keine Strategie bzgl. Social Media.

Ende 2010 gibt es personelle Veränderungen in der Führungsriege auf Seiten der Agentur. Sehr plötzlich verschieben sich daher die Prioritäten sowie Empfehlungen gegenüber dem Auftraggeber.

Schwieriges Fahrwasser

Auf Seiten des Unternehmens finden ebenfalls Veränderungen statt. Ein neues, auf eine junge Zielgruppe ausgerichtetes Produkt soll gelauncht werden. Einige der damit betrauten Mitarbeiter halten den Einsatz von Social Media Kanälen für sinnvoll. Allerdings sind im Unternehmen weder die nötigen Prozesse implementiert noch geeignete / geschulte Mitarbeiter verfügbar, die dieser Aufgabe gewachsen wären. Commitment durch das Top-Management ist ebenfalls nicht existent, da Social Media hier nicht mal ansatzweise bekannt ist.

In der Zwischenzeit hat die Agentur ihr bestreben in Richtung Social Media fortgesetzt. Den Anfang macht eine eigene Facebook Fanpage der Agentur. Eine solche Fanpage will natürlich gepflegt und regelmäßig mit Ihnhalten gefüttert werden. Welche Inhalte liegen da näher, als die die bereits vorhanden sind.

Die Agentur beginnt also u.a. Inhalte auf der Fanpage zu posten, die in direktem Zusammenhang mit Aufträgen des Kunden stehen.

Eine ganze zeitlang bemerkt das Unternehmen die Aktivitäten seiner Agentur gar nicht, da Begriffe wie “Social Media Monitoring” schlichtweg unbekannt sind. Nach kurzer Zeit werden einzelne Mitarbeiter auf die Facebook Aktivitäten der Agentur aufmerksam und “melden” diese der eigenen Geschäftsführung.

Diese weiß mit der neuen Situation aufgrund von mangelndem Wissen und Erfahrung nichts anzufangen. Zwar war es der Agentur erlaubt das Unternehmen und die gemeinsamen Projekte auf der Homepage der Agentur als Referenz aufzuführen. Doch die Veröffentlichungen in Facebook erlauben es der breiten Öffentlichkeit diese Referenzen zu kommentieren, zu liken und weiterzuleiten.
Die Geschäftsführung des Unternehmens fühlt sich mit dieser neuen Situation völlig überfordert.

Welche Möglichkeiten sehen Sie für die Geschäftsführung?

1. Die Aktivitäten der Agentur und deren möglichen Folgen ignorieren?

2. Der Agentur die Aktivitäten verbieten? / bisherige Posts löschen lassen?

3. Der Agentur zukünftige Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken ohne Absprache untersagen
–> Für Social Media eigene Abstimmungsprozesse entwickeln.

4. Die neue Situation als Chance begreifen und den Einstieg in Social Media planen?

5. Weitere Ideen? Erfahrungen? Vorschläge?

 

 

Dominik Bernauer


Dominik Bernauer

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Highlights Recruiting Convent 2011 (Teil 1)

 

Ob die Evolution der Online-Stellenanzeigen, die Herausforderungen öffentlicher Betriebe, Corporate Language, Diversity Problematiken, Social Media im Personalmarketing oder Mobile Recruiting: Vom Rückblick auf Stellenanzeigen aus den 50er und 60er Jahren bis hin zu Zukunftsthemen deckt der Convent auf Schloss Bensberg eine große Bandbreite an aktuell wichtigen Personalthemen ab.

http://www.flickr.com/photos/flying_snow/

 

An dieser Stelle findest Du in 2 Teilen ein paar Highlights aus zwei spannenden Tagen Recruiting Convent 2011. Wer sich für weiterführende Infos interessiert findet diese in 2 ausführlichen  Liveblogposts von Gero Hesse. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Herrn Prof. Beck, für die vielen spannenden Inhalte!

Den Einstieg macht Thomas Kleb von Kienbaum Communications mit dem Thema „Die (R)Evolution der Online-Stellenanzeige. Reise in die Zukunft.“

Das von ihm vorgestellte Konzept der „Job_Ad|2.0“ soll Aufmerksamkeit, Neugierde, Verweildauer und Erinnerungswerte erhöhen.

Das Social Media Credo „hinhören und verstehen“, ist als Erfolgsfaktor erkannt.

Leider bleibt aber vor allem der ebenso wichtige Dialog mit der Zielgruppe bei dieser Form der Stellenanzeige noch auf der Strecke.

Tests mit der Zielgruppe haben allerdings gezeigt, dass sowohl Page Impressions als auch die Anzahl der Bewerbungen nachweislich gestiegen sind. Fragen wie die Anbindung an die Unternehmen sind aber teilweise noch offen.

Auch beim Beispiel der EnBW Stellenanzeige, dargestellt durch eine Tag Cloud, ist fraglich, ob das Konzept der Tag Cloud bei der Zielgruppe tatsächlich bereits „gelernt“ ist.  Derzeit ist diese Stellenanzeige 2.0 auf Studierende ausgerichtet.

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Sehr erfrischend ehrlich und authentisch schließt sich der Vortrag von Jörg Bruckmann (Leiter Personalmanagement Verkehrsbetriebe Zürich) an. Im Vordergrund stehen hier zunächst einige Fakten, die das Unternehmen recht speziell machen (öffentlicher Betrieb mit unter 10% Hochschulabsolventen und 3 Gewerkschaften als „Bremser“).

Vor allem vor dem Hintergrund, dass Diverstiy bei den VBZ eher gleich Equality ist (82% Männer, 84% Schweizer), haben die Verkehrsbetriebe das Ticken der demographischen Zeitbombe mit dem daraus resultierenden Rekrutierungsruck erkannt – und gehandelt!

Kern dieser Erkenntnis: Der Bewerber ist kein Bittsteller. Nach dem Motto: Man kann nicht vom Bewerber verlangen, was man selber nicht lebt, haben die VBZ ihren Bewerbungsprozess im wahrsten Sinne des Wortes vollständig umgekehrt. Hier bewirbt sich das Unternehmen also bei der Zielgruppe. Zur Ansprache wird zu einem Großteil auf Videos gesetzt.
Anzeigen in Printmedien werden nahezu vollständig abgeschafft (abgesehen von speziellen Berufsfeldern). Wenn sie dennoch nötig sind, dann nur mit Verweis auf das Internet. Kombiniert wird das Ganze also mit einer Cross Media Strategie, zu der auch Online-Stellenportale gehören.

In den jeweils 3 – 5 minütigen Videos bewerben sich also die Vorgesetzten selbst direkt bei den Stellensuchenden. Alle (ja, alle!) freien Stellen, werden mit einem solchen Video „ausgeschrieben“. Auf diese Weise produzieren die VBZ 25 – 30 Videos pro Jahr. Ein Beispiel findest Du hier.

Die Vorteile (abgesehen von den Kosten) dieses Konzepts liegen auf der Hand: Bewerber lernen ihren Chef schon kennen bevor sie sich für eine Bewerbung entschieden haben. Dabei werden in den Videos Eindrücke und Emotionen transportiert, die in einer klassischen Stellenanzeige nicht möglich wären. Zusätzlich zu den Videos können alle tiefergehenden Fakten auch als PDF abgerufen werden.
Am Ende geben die guten Zahlen der neuen Strategie recht: 3.200 Mal wird jedes Video im Schnitt angesehen. Die entsprechenden Stellen können in der Regel problemlos besetzt werden.

Der Aufwand im Personalmarketing ist 2010 um 300.000€ (36%) gesunken.
Hut ab bei dieser konsequenten Umsetzung! Ich glaube so manches Unternehmen wünscht sich derartige Erfolge!

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Thomas Langer, Leiter Marketing / Werbung und VKF von der Provinzial Versicherung erläutert in seinem Vortrag „Wenn Markenbotschaften nicht ankommen“ kurz darauf die Möglichkeiten, die eine Corporate Language (CL) bietet.

Die Grundlage ist die Erkenntnis, dass wohl tatsächlich die meisten Werbebotschaften gar nicht wirklich erkannt und / oder erinnert werden. Langer ordnet die Corporate Language dabei neben dem Corporate Design in die Corporate Identity ein. Um Markenvorstellungen entstehen und wirken zu lassen, sind beide Hirnhälften zu aktivieren. Durch eine Kombination von Bildern, Tönen und Sprache!
Beispiele von Sixt und Ikea („Träum Dein Schlafzimmer“ vs. „Räum Dein Schlafzimmer neu ein“) sind hervorragende Beispiele für eine funktionierende und gelebte CL.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die CL gibt der Marke eine sprachliche (Wieder-)Erkennbarkeit, die Marke gewinnt an „Persönlichkeit“) und gibt dem Verbraucher durch die Sprache Orientierung.

Langers Ideen und Ansätze scheinen so selbstverständlich, sind es aber am Ende doch nicht. Nur wenige Unternehmen scheinen die Möglichkeiten die CL ihnen bietet zu nutzen. Letztlich dürfte dies aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass es schwierig ist eine solche einheitliche Sprache konsequent zu verwenden. Je Größer das Unternehmen ist, desto schwieriger dürfte es sogar werden. Immerhin haben (und wollen) viele Stellen im Unternehmen etwas zu sagen. Eine einheitliche Sprache mutet dabei ein wenig wie Flöhe hüten an.

Trotzdem ein wirklich spannender Aspekt, der noch nicht genügend Beachtung findet!

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Unter dem Titel „Social Media kommt langsam, aber gewaltig!“ gibt Gero Hesse einen super Überblick über die Fakten (Generation Y, demographischer Wandel, Technologisierung), die Social Media im Personalmarketing heute so interessant machen.

Wie und wo informiert sich die Zielgruppe? Was sind die wichtigsten Kommunikationskanäle? Wie kann Social Media genutzt werden um das Employer Branding zu unterstützen? Wie haben sich Stellenanzeigen im Laufe der Zeit verändert?

 

 

Diese Grundlagen bilden hier die Basis für insgesamt 4 Trends, die Gero im Bereich Social Media sieht. Hierzu gehören Social Gaming, Youtube / Webvideos, die Facebook App Branchout sowie die grundsätzliche Professionalisierung von Facebook Karriere Sites.

 

Social Gaming erläutert er dabei vor allem am Beispiel von Fliplife. Bayer ist seit Anfang 2011 als Unternehmen dort vertreten. Spieler haben die Möglichkeit im Bereich Karriere Mitarbeiter von Bayer zu sein und als solche entsprechende Projekte zu bearbeiten (Server reparieren, Aspirin Produktion ankurbeln, und vieles mehr).

Auf diese Weise bietet Fliplife Unternehmen als die Möglichkeit sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Auch wenn diese Projekte derzeit noch nicht wirklich realitätsnah abgebildet sind: Social Gaming selbst steckt noch in den Kinderschuhen und dürfte bei Fortsetzung der bisherigen Erfolgsgeschichte in Zukunft noch deutlich verbesserte Potenziale bieten!

 

Weiterhin sieht Gero Arbeitgebervideos als eins der größten Themen im Bereich Employer Branding. Die emotionale Ansprache, die hohe Glaubwürdigkeit und der allgemeine Trend im Netz zum Bewegtbild sind nur einige Gründe für Videos.

Er belegt dies mit einer Auswahl an aktuellen Arbeitgebervideokampagnen vom VW Star Wars Commercial über McDonald´s hin zu Henkel und seinem eigenen Arbeitgeber Bertelsmann selbst.

Die Facebook Karriere Sites selbst, auf denen die Videos von den Unternehmen zumeist eingebunden werden, werden in den nächsten Jahren eine zunehmende Professionalisierung erfahren. Während die technische Erstellung und Betreuung der Seiten in der Regel eher banal sind, bezieht sich diese Professionalisierung vielmehr auf den Dialog mit den Fans. Das Wachstumspotential ist hier noch enorm. Vor allem beim Blick über den Teich wird klar, dass US-Karrieresites um ein vielfaches höhere Fanzahlen aufzuweisen haben als deutsche! (Beispiel Ernst & Young USA mit >61.000 Fans.) Da haben deutsche Unternehmen noch einen weiten Weg vor sich!

Zum Thema Auswirkungen durch negative Einträge auf der eigenen Karriere Site hat Gero ebenfalls ein schönes Beispiel mitgebracht, welches zeigt, dass sich authentische Kommunikation bezahlt macht: Sind genügend überzeugte Fans der Marke vorhanden, haben es unsachgemäße Einzelmeinungen schwer. Siehe Beispiel hier.

Den größten Zündstoff bei seinen Trends sehe ich persönlich in Facebook Apps wie Branchout. Auf spielerische Weise nähern sie sich der Professionalisierung der User-Profile. Hier kann man Jobs suchen, sich mit Freunden, Bekannten und neuen Personen vernetzen, verschiedene Dinge bewerten, Lebensläufe hinterlegen, in Kontakt mit Unternehmen treten, etc. Unternehmen haben umgekehrt die Möglichkeit Stellenanzeigen zu schalten.

Während Facebook vor einigen Jahren als reines Freizeit- und Freundenetzwerk gestartet ist, macht es den Platzhirschen unter den Businessnetzwerken Xing und LinkedIn zunehmend Konkurrenz.

Die Entwicklung zeigt, dass scheinbar immer mehr Menschen bereit sind, auch auf Facebook gezielt in Kontakt mit Unternehmen zu treten. Die Privatsphäre als Gegenargument scheint nachzulassen. Und dies wiederum dürfte Facebook selbst neue Potenziale eröffnen.

Eine Zusammenfassung des zweiten Tages folgt in Kürze!

Dominik Bernauer


Dominik Bernauer

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Vorsicht an der Bahnsteigkante – Der Social Media Zug fährt ab

Vielen aus der “Personaler-Suppe” ist Dominik Bernauer gut bekannt, nicht zuletzt als Autor einer Reihe von Beiträgen im multimediablog von Bernd Schmitz aber auch in seinem eigenen Blog.

Nun erscheint am morgigen Freitag das Buch “Social Media im Personalmarketing”, herausgegeben von Bernd Schmitz, Gero Hesse, Steffen Laick und eben Dominik Bernauer. Da ich aus gut informierter Quelle weiß, dass Dominik einen ganz erheblichen Beitrag zum Gelingen des Buches beigesteuert hat, freue ich mich um so mehr, dass er die Vorabankündigung des Buchs hier im Blog mit einem kleinen Gastbeitrag selber vornimmt.

So, Dominik: Dein Part!

Dominik Bernauer

Vorsicht an der Bahnsteigkante – Der Social Media Zug fährt ab!

Der Social Media Zug rollt nun schon eine zeitlang mit zunehmender Geschwindigkeit durch unser Leben. Ganz gleich, ob wir schon mitfahren oder noch am Bahngleis stehen. Das morgige Erscheinen unseres Buches „Social Media im Personalmarketing“ ist also Grund genug einmal zu beleuchten warum dieses Thema nicht nur im Trend liegt, sondern auch tatsächliche Relevanz für Unternehmen hat.

Die sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre haben eine Generation hervorgebracht, die ein völlig anderes Selbstverständnis an den Tag legt als frühere Generationen. Diese „Generation Y“ unterscheidet sich in ihrer Art vor allem durch die Vernetzung der Individuen und ihrem Wissen. Ausgelöst und unterstützt wird diese Veränderung durch die Möglichkeiten, die das Internet dieser Generation bereits seit dem Kindesalter bietet. Und auch für Viele außerhalb der Generation Y, sind der Zugang zum Netz (mobil und stationär) und dessen Möglichkeiten längst zur Selbstverständlichkeit geworden.

Für Unternehmen ist dieses Verständnis über die Macht und das Wissen der Massen im Social Web unterdessen zu einem erfolgskritischen Faktor geworden, der sich in den HR-Abteilungen stark und häufig zuerst auswirkt. Das „passende“ Personal zu finden ist nicht mehr nur über Stellenanzeigen in der FAZ möglich. Die Palette der Möglichkeiten ist deutlich gewachsen und wird in den meisten Fällen nicht annähernd ausgenutzt.

Schade! Denn von Social Networks, über die moderne Unternehmenswebsite bis hin zu Webvideo, SelfAssessment, Twitter und Talent-Relationship-Management existieren vielfältige innovative Möglichkeiten, um zielgruppengerechtes Personalmarketing zu betreiben.Fakt ist: Die Zielgruppe bewegt sich zunehmend im Web und ist im Zeitalter von WikiLeaks & Co. gewöhnt Informationen kritisch zu hinterfragen. Um mit dieser Zielgruppe kommunizieren zu können, ihnen Produkte oder den Arbeitsplatz schmackhaft machen zu können sind Authentizität und Zuhören Grundvoraussetzung. Themen wie die soziale Verantwortung von Unternehmen oder deren Authentizität (im Sinne von Ehrlichkeit) spielen z.B. heute eine weitaus gewichtigere Rolle als noch vor 20 Jahren.

Für uns alle ist es wichtig geworden, die Geschehnisse dieser digitalen Welt, in der Viele häufig genug „nur zu Besuch“ sind, zu begreifen. Immerhin sind wir tagein tagaus mit dieser Welt konfrontiert. Ob wir wollen oder nicht.

Unser Buch bietet dabei eine abwechslungsreiche Sicht auf das Thema Social Media im Personalmarketing. Einsteiger profitieren von Basiswissen und der erfahrene Leser erhält tiefe Einblicke in die Erfahrungen von Unternehmen, die bereits seit einiger Zeit im Social Web aktiv sind.

Neben hilfreichem Wissen zu Tools und Netzwerken widmen wir uns den Themen Analyse & Monitoring, Social Media Guidelines, Verhalten im Krisenfall sowie der nötigen Unternehmenskultur.

Auf diese Weise sollte es möglich sein, trotz bereits rollendem Zug, noch auf das Thema aufzuspringen.

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Buchneuerscheinung: Social Media im Personalmarketing | HRinside

Über Social-Media im Personalmarketing gibt es Präsentationen, Videos und jede Menge Blogs im Internet. Ab 03. Dezember gibt es eine weitere Veröffentlichung: ausgerechnet ein Buch. Die 192-seitige Publikation “Social Media im Personalmarketing” enthält Praxisbeispiele und soll ein Leitfaden für Einsteiger sein.

Es  ist  in generationsübergreifender  Zusammenarbeit von Queb e.V. (ehemals Arbeitskreis Personalmarketing) mit zahlreichen Personalern und Recruitern  aus deutschen Unternehmen wie Bernd Schmitz, Leiter Hochschulmarketing bei Bayer, entstanden.  Im Interview mit HRinside erklärt Dominik Bernauer, jüngster Co-Autor, warum das Online-Thema als Print-Version  veröffentlicht wird.

Warum erscheint ausgerechnet ein Buch zum Thema Social-Media im Personalmarketing – warum dieser Medienbruch?

Die Frage “Warum ein Buch, wenn eigentlich die Digitalität der Welt im Vordergrund steht?” liegt natürlich nahe. Die Antwort liegt auf der Hand: Immer wieder trifft man Menschen, die sich eigentlich für die Thematik interessieren. Sie verstehen aber nicht, was in diesem Bereich heute passiert und trauen sich auch nicht, die entscheidenden Fragen zu stellen.

Warum sind sie gehemmt?

Viele haben Angst, sie hätten den Zug verpasst zu fragen, worum es bei Social-Media eigentlich geht, wie das funktioniert und wie sie es für ihr Unternehmen einsetzen können. Diese Unwissenheit betrifft dabei nicht bestimmte Berufs- oder Altersgruppen. Ob Studierende, Unternehmer, Manager oder auch Berater: Überall gibt es Unwissende, aber Interessierte. Und daher ein Buch.

Aber diejenigen können doch genauso gut die Dinge im Netz nachlesen – warum sollten sie ein Buch dazu kaufen?

Weil genau diese interessierten, aber unwissenden Menschen eben nicht diejeniegen sind, die abends mit ihrem iPad auf dem Schoß parallel dem TV-Programm folgen. Weil diese Zielgruppe nicht gewohnt ist, sämtliche Inhalte im Netz zu konsumieren. Weil das Buch dazu dienen soll, Leser mit unterschiedlichem Vorwissen abzuholen und mitzunehmen.

Was erwartet die Leserschaft?

Es gibt eine faszinierende und interessante Welt zu entdecken, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Und nicht Wenige dürften bei diesen Entdeckungen einen Aha-Effekt erleben. Und wirklich fremd ist diese Welt eigentlich auch nicht mehr. Social-Media passiert seit geraumer Zeit um uns herum. Ob wir das merken oder nicht. Ob wir dabei sind oder nicht. Längst sind alle davon betroffen. Ob wir wollen – oder nicht.

Das Buch bietet einen Einblick in die Art der Kommunikation derjenigen Gruppen in unserer Bevölkerung, die latent arbeitsuchend sind bzw.  in ihre ersten Jobs nach (Hochschul-)Abschlüssen eintreten. Diese ist sind es schon gewohnt  in dieser Welt zu leben, sich zu  bewegen und verändern damit unser aller (Arbeits-) Leben.

An wen richtet sich das Buch konkret?

Das Buch „Social Media im Personalmarketing“ bietet Unterstützung und Grundwissen. Es richtet sich an Studierende und Absolventen genauso wie an Professoren und Dozenten, Personaler und Personalberater sowie alle, die einfach schon immer mal wissen wollten, was da eigentlich passiert, in diesem „Social-Media“.

Zur Person Dominik Bernauer

Dominik Bernauer Jahrgang 1981, berät Unternehmen in Medienfragen und ist darüber hinaus als Autor, Blogger und Referent tätig. Neben seiner Leidenschaft „Mobile Internet“ beschäftigt Dominik Bernauer sich als Angehöriger der Generation Y intensiv mit Themen rund um Social-Media und Enterprise 2.0.  Er schreibt regelmäßig auf dem Multimediablog sowie in seinem eigenen Blog. Als Gastautor schreibt er bei mobile-zeitgeist.com sowie im Magazin t3n.de.

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Social-Media im HR: Mut wird belohnt | HRinside

Social-Media existiert und nimmt zu. Unternehmen können heute nicht mehr handeln wie Kinder: „Augen zu und um mich herum verschwindet alles.“ Während einige wenige Unternehmen auf den Social-Media-Zug bereits aufgesprungen sind und Erfahrungen gesammelt haben, fürchten viele andere den Anschluss zu verpassen. Die Lücke zwischen denen, die Social-Media schon nutzen und denen, die noch unwissend sind, wächst. Das Thema Einstieg von Human-Resources in Social-Media ist schon viel beschrieben worden. Zahlreiche Experten berichten in Blogs sehr gut und ausführlich über die Thematik – vergessen dabei aber scheinbar häufig die Einsteiger.

Dabei fehlt es offensichtlich bei vielen Unternehmen gerade an Einsteigerwissen und dem nötigen Mut, um die entscheidenden ersten Schritte zu gehen. Immer wieder stelle ich einen hohen Bedarf an Wissen zu diesem Thema fest. Die Fragen dazu stammen dann vor allem aus zwei Abteilungen: Marketing und Personal.

Neue Technologien, Dienste und Begriffe sowie schnelle und ständige Veränderungen erfordern ein hohes Maß an Interesse, die Bereitschaft sich mit diesen Themen auseinander zu setzen und vor allem die Erkenntnis, dass es wichtig ist, diese neuen Möglichkeiten überhaupt einzusetzen. Denn auch wenn der Einstieg nicht teuer sein muss, so kostet er doch zumindest Mühe und will gut geplant sein.

Das Internet hat sich und seine Nutzer in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Viele unserer Lebensbereiche sind heute vom Internet durchdrungen. Auch und vor allem unser Mediennutzungsverhalten hat sich hierdurch massiv verändert.

Das Netz verändert uns
Diente das Internet ehemals zum reinen Konsum von Inhalten (Web 1.0), hat die technologische Weiterentwicklung es dem Nutzer schnell möglich gemacht auch eigene Inhalte zu produzieren. Man spricht vom Mitmachnetz, dem Web 2.0. Der Nutzer wandelt sich vom Konsumenten zum sog. Prosumer, der sowohl konsumiert als auch selbst produziert.

Diese neuen Möglichkeiten haben weiterhin dafür gesorgt, dass das Internet von seinen Nutzern immer mehr als soziales Gefüge wahrgenommen wurde. Die Lust am produzieren, teilen, weiterleiten und kommentieren von Inhalten jeglicher Art mit anderen Nutzern war geweckt.

Die Zeit, die wir im Internet verbringen, steht für andere Medien nur noch begrenzt zu Verfügung. Studien belegen z.B. seit Jahren den abnehmenden Trend der Nuzung von Printmedien. TV wird inzwischen häufig parallel zur Internetnutzung konsumiert.

Die Generation der nach 1981 Geborenen tritt in die ersten Jobs nach ihren (Hochschul- ) Abschlüssen ein und verändert aufgrund ihres eigenen Selbstverständnisses damit auch unser Berufsleben rapide. Diese sogenannte Generation Y (auch Net Geners oder Millenials genannt) ist es gewohnt online zu sein, Wissen und Erfahrungen zu teilen sowie ständig über neue Produkte und Technologien zu verfügen. Ihre Arbeitsweise und die Ansprüche an ihre Arbeitgeber unterscheiden sich gänzlich von denen früherer Generationen. Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen, es wird über das Internet virtuell und über Landes- und Kulturgrenzen hinweg gearbeitet, teilweise mit Menschen, die man nie zuvor persönlich getroffen hat. Kollaboration ist das neue „Teamwork“, besonders für Unternehmen.

Es ist wichtig zu begreifen: Dem permanenten Strom von Medien und Kanälen ausgesetzt haben die Net Geners (zumindest scheinbar) gelernt, instinktiv alle Informationen zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen. Um mit dieser Zielgruppe zu kommunizieren und um ihnen Produkte zu verkaufen oder ihnen den Arbeitsplatz schmackhaft zu machen, sind Authentizität und Zuhören absolute Grundvoraussetzung.

Verbote sind keine Alternative

Die digitalen sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter können von Unternehmen heute dazu genutzt werden, der Zielgruppe zu folgen und diese Voraussetzungen zu erfüllen. Netzwerke wie Facebook, die weltweit inzwischen mehr als 500 Millionen Nutzer aufweisen, verdeutlichen die Macht, die in diesen Netzwerken steckt: Die Macht der Massen, die aus Verbrauchern und Arbeitnehmern besteht. Menschen unterhalten sich über Marken, Produkte und Unternehmen. Das war gestern so, das ist heute so. Während es aber gestern die Gespräche am Stammtisch waren, handelt es sich heute um eine öffentliche, weltweite und nachhaltige Kommunikation in digitaler Form. Inhalte, die einmal im Netz vorhanden sind, bleiben dort über lange Zeiträume hinweg von jedem Ort der Welt aus rund um die Uhr abrufbar.

Ignoranz und Verbote sind keine Lösung. Im Gegenteil: Wer ignoriert oder gar nicht erst hört, was über ihn gesagt wird, ist auch nicht fähig zu reagieren. Vielmehr haben Unternehmen durch die Digitalisierung die einmalige Möglichkeit, an diesen Gesprächen teilzunehmen, ja, deren Verlauf sogar zu beeinflussen in dem sie selbst aktiv teilnehmen. Mindestens aber sollten sie „monitoren“, was über sie gesagt wird.

Auf dem Weg ins Social-Media-Zeitalter kann man, wie immer bei ersten Schritten, natürlich auch stolpern. Bei guter Vorbereitung brauchen Unternehmen das Abenteuer Social-Media aber nicht zu fürchten. In den meisten Fällen lohnt sich das Engagement am Ende. Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen sowie die sogenannte Hidden Champions werden als Arbeitgebermarke oft als weniger attraktiv oder gar nicht wahrgenommen. Sie haben die Chance ihre Bekanntheit und Attraktivität mit verhältnismäßig geringem Aufwand und Kosten auch über Landesgrenzen hinweg deutlich zu steigern.

Noch nutzen nur wenige Unternehmen die Potentiale von Social-Media für ihre Zwecke. Die, die es bereits nutzen, haben aber festgestellt: Je früher man startet, desto eher erregt man die gewünschte Aufmerksamkeit.

Weitere Artikel auf HRinside zur Nutzung von Social-Media im Personalbereich
_ in dem Artikel Unsere HR-Abteilung braucht ein Blog – sicher?
_ in dem Interview Wie JvM Facebook-Places für Guerilla-Recruiting einsetzt

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Medienkompetenz. Was ist das eigentlich?

Über das Thema Medienkompetenz wird viel geredet und geschrieben. Das ist auch gut so. Immerhin berührt uns dieses Thema fast alle täglich. Bewusst oder unbewusst.

Und trotzdem ist das Thema Medienkompetenz abstrakt und nicht hinlänglich erschlossen. Vor allem in Schulen findet Medienkompetenz noch deutlich zu wenig Beachtung.

Vielfach hängt das natürlich mit dem Spannungsverhältnis der Generationen, also zwischen Lehrpersonal und Schülern, zusammen. Letztere sind es immer mehr gewohnt ständig neueste Technologien und Anwendungen zu nutzen. Wie selbstverständlich wachsen sie damit auf, sind aber bei der Entdeckung und Nutzung dieser (digitalen) Welt häufig auf sich allein gestellt.

Und was ist das eigentlich? Medienkompetenz?

Bei Wikipedia kann man eine ganze Menge zu dem Thema lesen. Unter anderem auch über Prof. Dr. Dieter Baacke, der den Begriff maßgeblich geprägt hat.

Darüber hinaus hat Frau Prof Gisela Schmalz in ihrem Blog sowie im Buch „2020 – Gedanken zur Zukunft des Internets“ einen Artikel veröffentlicht, in dem sie sich damit beschäftigt, was Medienkompetenz eigentlich heute ist und wie man sie definieren kann.

Dabei sind 8 Kriterien herausgekommen, die ich für sehr gelungen halte.

Für Schüler oder gar Grundschüler sind diese Kriterien mit Sicherheit zu weit gegriffen.

Aber Lehrer sollten sich durchaus mal an dieser Lektüre versuchen:

  1. Werkzeugkompetenz: praktisches und theoretisches Verständnis der aktuellen digitalen Technologien, der Hard- und Software, um diese zielführend einzusetzen.
  2. Adaptionskompetenz: Fähigkeit, neue Soft- und Hardwaretechnologien zu verstehen, eine intelligente Auswahl zwischen ihnen zu treffen, mit ihnen umgehen zu erlernen und womöglich deren Weiterentwicklung zu betreiben.
  3. Quellenkompetenz: Einschätzungsvermögen der Güte von Format und Herkunft von Netzdaten sowie Wissen über den Zugang zu Quellen von Qualität.
  4. Sozialkompetenz: a) Verständnis der gesellschaftlichen Bedeutung digitaler Technologien und Inhalte, b) Verständnis sozialer Dynamiken im Netz und ihren Auswirkungen.
  5. Kritikfähigkeit: Distanz zu den neuen Technologien, um Qualität und Nichtqualität, Nutzen und Aufwand sowie Chancen und Risiken abwägen zu können.
  6. Ökonomische Kompetenz: Wissen über die ökonomischen Zusammenhänge im Netz, Einschätzung der Kosten digitaler Leistungen, Kenntnis von Geschäftsmodellen, Fähigkeit zu eigenem Wirtschaftshandeln.
  7. Ethische und rechtliche Kompetenz: Grundlagenwissen zu u. a. Menschenrechten, Urheberrechten, Wirtschaftsrechten und über Gesetzesentstehungsprozesse unter Einsatz neuer Technologien.
  8. Kreative Kompetenz: a) Anwendung technologischer, graphischer etc. Werkzeuge, um Ideen in digitale Form zu bringen, b) Fähigkeit zum Aufbau und zur Pflege kreativer Netzgemeinschaften, c) Kenntnis und Einschätzung der Onlinekontexte zur Einbettung eigener Werke, d) Geschäftsmodellierung.

Quelle: Gisela Schmalz (2010): Wie nachhaltiges Digitales Wirtschaften gelingt. In: Burda, H./Döpfner M./Hombach, B./Rütters J. (Hg.): 2020 – Gedanken zur Zukunft des Internets. Essen: Klartext Verlagsgesellschaft. S. 97-103.

Dominik Bernauer


Dominik Bernauer

 

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Navigieren mit dem Samsung Galaxy S

 

Die ins GalaxyS integrierte Navigationslösung von Google ist eine gute Sache – eigentlich.

An der Software ist auch zunächst mal nichts auszusetzen. Das Kartenmaterial ist zuverlässig und die Sprachausgabe funktioniert ebenfalls einigermaßen gut, wenn man sich erst mal an die etwas eigenwillige Stimme gewöhnt hat.

In den meisten Fällen war es auch tatsächlich möglich, das gewünschte Ziel mit dem Gerät zu erreichen. Leider gab es aber auch andere Fälle. Der GPS Empfänger im Galaxy verliert gerne und häufig die Verbindung. Das an sich wäre nicht so ganz so tragisch wenn das Signal schnell wieder aufgenommen wäre. Doch das ist leider nicht der Fall. Ist das Signal erst verloren irrt man minutenlang völlig ohne Navigation durch die Stadt. Genügend Potential um sich auf unbekanntem Terrain zu verfahren. Besonders ärgerlich ist das zwar, wenn man mit dem Auto unterwegs ist und anhalten müsste. Aber auch zu Fuß, z.B. auf der Suche nach einem bestimmten Geschäft oder Restaurant, erweist sich die Navigation als echte Nervenprobe.

 

Dabei ist die Handhabung der Software denkbar einfach: Der Standpunkt wird – wenn man dem Gerät vorher die Freigabe erteilt hat- automatisch ermittelt. Man gibt dann nur noch das Ziel ein, wählt ob  man z.B. mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs ist, und los geht’s! Darüber hinaus ist auf dem Gerät die „In der Nähe“ App vorinstalliert. Hierüber lassen sich von Restaurants oder Cafés, über Tankstellen oder Geldautomaten bis zu Hotels oder Attraktionen sämtliche Orte in der Nähe schnell finden. Liegen für die jeweiligen POIs bereits Bewertungen vor, können diese über Qype abgerufen werden.

 

Wie bereits angedeutet ist die Stimme der Software ist etwas gewöhnungsbedürftig, und man versteht mitunter nicht jeden angesagten Straßennamen sofort. Aber in Kombination mit dem Display des GalaxyS findet man auf jeden Fall das Ziel.

 

Im Großen und Ganzen muss man festhalten: Samsung bietet hier mit dem Galaxy S einen guten Ansatz für Navigation auf mobilen Endgeräten. Allerdings muss am GPS Modul dringend nachgebessert werden!
Samsung hat bereits angekündigt die Probleme mit dem kommenden Android Update auf Froyo 2.2 auszumerzen.

Außerdem sollen im Netz bereits innoffiziell erhältliche Firmwareupdates Abhilfe verschaffen. 

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